Orgelvorspiel

Paul Brian "Trumpet Air" aus Dürrn

Ablauf (Liturgie) des Hausgottesdienstes

Votum:

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Lied: EG 106,1-4 (Erschienen ist der herrlich Tag)

1) Erschienen ist der herrlich Tag dran niemand g'nug sich freuen mag: Christ, unser Herr, heut triumphiert, Sein Feind er all gefangen führt. Halleluja.

2) Die alte Schlange, Sünd und Tod, die Höll, all Jammer, Angst und Not hat überwunden Jesus Christ, der heut vom Tod erstanden ist. Halleluja.

3) Sein' Raub der Tod mußt geben her, das Leben siegt und ward im Herr, zerstöret ist nun all sein Macht. Christ hat das Leben wiederbracht. Halleluja.

4) Die Sonn, die Erd, all Kreatur, alls, was betrübet war zuvor, das freut sich heut an diesem Tag, da der Welt Fürst darniederlag. Halleluja.

Psalm: Psalm 118.I (EG 763,I):

Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.

Man singt mit Freuden vom Sieg / in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg!

Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!

Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen.

Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis.

Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke.

Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dort einziehen.

Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen.

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.

Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.

(Psalm 118,1.14-23)

Gebet:

Herr Jesus Christus, wir feiern deine Auferstehung! Du lebst und du bist mitten unter uns. Welch ein Grund zum Jubeln und zur Freude. Wir danken dir, dass wir diesen Gottesdienst nicht ohne dich feiern müssen, sondern dass du mitten unter uns bist. Schenke du uns nun die Kraft und den Mut, die gute Nachricht von dir in unseren Familien, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft und in den Dörfern zu verkündigen.

Lass uns aus deiner Auferstehung von den Toten heraus ein neues, ein von aller Angst und Furcht befreites und fröhliches Leben führen. Was uns an diesem Morgen noch ganz persönlich bewegt, dass wollen wir dir jetzt gerne in der Stille sagen: – Gebetsstille – Amen

Zuspruch:

Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. (Johannes 11,25-26)

Lesung: Markus 16,1-8 (GNB)

1 Am Abend, als der Sabbat vorbei war, kauften Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um den Toten damit zu salben. 2 Ganz früh am Sonntagmorgen, als die Sonne gerade aufging, kamen sie zum Grab. 3 Unterwegs hatten sie noch zueinander gesagt: »Wer wird uns den Stein vom Grabeingang wegrollen?« 4 Denn der Stein war sehr groß. Aber als sie hinsahen, bemerkten sie, dass er schon weggerollt worden war. 5 Sie gingen in die Grabkammer hinein und sahen dort auf der rechten Seite einen jungen Mann in einem weißen Gewand sitzen. Sie erschraken sehr. 6 Er aber sagte zu ihnen: »Habt keine Angst! Ihr sucht Jesus aus Nazaret, der ans Kreuz genagelt wurde. Er ist nicht hier; Gott hat ihn vom Tod auferweckt! Hier seht ihr die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten. 7 Und nun geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: ›Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen, genau wie er es euch gesagt hat.‹« 8 Da verließen die Frauen die Grabkammer und flohen. Sie zitterten vor Entsetzen und sagten niemand ein Wort. Solche Angst hatten sie.

Glaubensbekenntnis:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Lied: EG 99 (Christ ist erstanden)

Christ ist erstanden von der Marter alle; des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Christ'. Kyrieleis.

Halleluja, Halleluja, Halleluja! Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

Predigt zu 2. Mose 14,8-14.19-23.28-30a;15,20f

Lied: EG 395,1-3 (Vertraut den neuen Wegen)

1. Vertraut den neuen Wegen, / auf die der Herr uns weist, / weil Leben heißt: sich regen, / weil Leben wandern heißt. / Seit leuchtend Gottes Bogen / am hohen Himmel stand, / sind Menschen ausgezogen / in das gelobte Land.

2. Vertraut den neuen Wegen / und wandert in die Zeit! / Gott will, dass ihr ein Segen / für seine Erde seid. / Der uns in frühen Zeiten / das Leben eingehaucht, / der wird uns dahin leiten, / wo er uns will und braucht.

3. Vertraut den neuen Wegen, / auf die uns Gott gesandt! / Er selbst kommt uns entgegen. / Die Zukunft ist sein Land. / Wer aufbricht, der kann hoffen / in Zeit und Ewigkeit. / Die Tore stehen offen. / Das Land ist hell und weit.

Fürbittengebet (der VELKD):

Lebendiger Gott, Du bist erstanden, Halleluja! Wir feiern das Leben. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Erfülle uns mit österlicher Freude an allen Orten, an denen wir feiern: in den Kirchen, in den Häusern, an den Bildschirmen. Für uns bist du erstanden. Wir sind nicht allein. Halleluja.

Du warst begraben drei Tage lang. Der Tod steht uns vor Augen. Du kennst Dunkelheit, Verlassenheit, Verzweiflung. Doch du hast den Tod überwunden. Nimm uns an deine Hand, führe uns auf Hoffnungswegen ins Leben.

Der Engel sagte: „Fürchtet euch nicht!“ So vieles macht uns Angst. Wir hoffen auf Perspektiven, warten auf eine Zeit ohne Einschränkungen. Wir sehnen uns nach Frieden in der Welt, nach einem Ende der Gewalt. Wir beten für die Menschen, um die wir uns sorgen. Nimm dich ihrer an. Wandle unsere Sorge in Zuversicht.

Geht und verkündigt, dass Jesus lebt. Wir sind verbunden mit Menschen auf der ganzen Welt, die zu dieser Zeit Ostern feiern. Wir beten für die, die müde geworden sind in ihrem Zeugnis, und für die, die ihren Glauben nicht öffentlich bekennen können.

Du bist erstanden, hast uns befreit. Nichts kann uns schaden, wenn wir nur dich haben. Hilf uns, dass wir uns auf dich verlassen und nicht an Vergänglichem festhalten. Lass uns mutig protestieren gegen alles, was das Leben in dieser Welt bedroht.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten Jesu:

Vaterunser:

Vater unser im Himmel Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich.. und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Lied: EG 100,1-3 (Wir wollen alle fröhlich sein)

1) Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit'. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2) Es ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist; ihm sei Lob, Ehr zu aller Frist Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

3) Er hat zerstört der Höllen Pfort, die Seinen all herausgeführt und uns erlöst vom ewgen Tod. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja. Gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Wochenspruch:

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offenbarung 1,18)

Bitte um Gottes Segen: Herr, wir bitten dich: Schenke Du uns für die kommende Woche deinen Frieden, deine Kraft und Hoffnung und so sprechen wir im Vertrauen auf dich:

Der Herr segne uns und behüte uns, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns seinen Frieden. So segne uns Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Orgelnachspiel

Alessandro Stradella "Gigue" für Horn (Joachim Bänsch) und Orgel (Wolfgang Bürck)

EG 106,1-4 (Erschienen ist der herrlich Tag)

EG 99 (Christ ist erstanden)

EG 395,1-3 (Vertraut den neuen Wegen)

EG 100,1-3 (Wir wollen alle fröhlich sein)

Hörpredigt

Lesepredigt

Liebe Gemeinde, welch eine Freude diesen wunderschönen Ostermorgen begehen zu dürfen, einen Morgen, der den Lauf der Welt verändert hat, seit er das erste Mal von den Jüngern Jesu in Jerusalem gefeiert wurde. Seither gibt es eine Freude und eine Hoffnung, die nicht mehr totzukriegen sind, egal wie sehr sich auch unser Verstand, Menschen, Systeme und die Mächtigen dagegen wehren. An jenem Ostermorgen wurde nicht nur der Tod besiegt sondern auch seine beiden Kumpanen: Die Angst und die Furcht. Habt keine Angst, fürchtet euch nicht! Mit diesem Zuspruch dürfen wir jeden Tag von neuem voller Zuversicht beginnen.

Der heutige Predigttext führt uns nicht an jenen Ostermorgen, sondern an eine ganz andere Stelle und zu einer ganz anderen Zeit. Aber auch hier begegnen uns die drei Gegenspieler der Freude und Zuversicht des Glaubens: Der Tod, die Angst und die Furcht. Gott begegnet diesen drei finsteren Gesellen auf eine überaus wirkmächtige Art. Ich lese aus dem Buch Exodus, aus den Kapiteln 14 und 15 Verse über die Rettung Israels vor der Schreckensherrschaft des Pharaos:

8 Und der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, dass er den Israeliten nachjagte. Aber die Israeliten waren mit erhobener Hand ausgezogen. 9 Und die Ägypter jagten ihnen nach, alle Rosse und Wagen des Pharao und seine Reiter und das ganze Heer des Pharao, und holten sie ein, als sie am Meer bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon lagerten. 10 Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem HERRN 11 und sprachen zu Mose: Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, dass du uns aus Ägypten geführt hast? 12 Haben wir's dir nicht schon in Ägypten gesagt: Lass uns in Ruhe, wir wollen den Ägyptern dienen? Es wäre besser für uns, den Ägyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben. 13 Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. Denn wie ihr die Ägypter heute seht, werdet ihr sie niemals wiedersehen. 14 Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein. 19 Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie 20 und kam zwischen das Heer der Ägypter und das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster und hier erleuchtete sie die Nacht, und so kamen die Heere die ganze Nacht einander nicht näher. 21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der HERR zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich. 22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. 23 Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und Reiter, mitten ins Meer.

28 Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Reiter, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, sodass nicht einer von ihnen übrig blieb. 29 Aber die Israeliten gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. 30 So errettete der HERR an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand. 15 Da erschraken die Fürsten Edoms, Zittern kam die Gewaltigen Moabs an, alle Bewohner Kanaans wurden feig. 16 Es fiel auf sie Erschrecken und Furcht; vor deinem mächtigen Arm erstarrten sie wie die Steine, bis dein Volk, HERR, hindurchzog, bis das Volk hindurchzog, das du erworben hast.

Liebe Gemeinde, was hat dieser Text mit Ostern und mit der Auferstehung Jesu von den Toten zu tun? Zunächst passt dieser Text gut zum letzten Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, das er am Gründonnerstag feierte. Dort stimmte sich Jesus mit seinen Jüngern auf das Passahmal ein. Wenn Jesus nach dem Mahl Brot und Wein in die Hand nimmt und die Einsetzungsworte des Abendmahls spricht, dann setzt er sich an die Stelle des Passahlammes, das jedes Jahr zur Erinnerung an den Auszug Israels aus Ägypten und die damit verbundene Rettung durch das Schilfmeer hindurch, geschlachtet wird. Das Blut des Lammes hat die Israeliten bei der letzten Plage in Ägypten vor dem Todesengel bewahrt.

Die Israeliten wie auch die Jünger Jesu haben ihr altes Leben hinter sich lassen dürfen. Sie durften zu etwas Neuem aufbrechen; die Israeliten in Richtung des gelobtes Landes und die Jünger Jesu in Richtung des Reiches Gottes. Doch beide erleben, dass das Glück nur von kurzer Dauer ist. Das alte Leben jagt ihnen nach und droht, sie einzuholen und heimzusuchen. Bei den Ägyptern sind es die Streitwagen des Pharaos, bei den Jüngern die Soldaten des Herodes und des Pontius Pilatus. Ihrer aller Leben ist in Gefahr.

Wäre es nicht einfacher gewesen in Ägypten zu bleiben und die Mühsal der Knechtschaft und Ausbeutung auf sich zu nehmen? Wäre es nicht einfacher gewesen, im alten Lebenstrott zu bleiben, statt sich diesem Wanderprediger anzuschließen. Was kann uns nun noch anderes erwarten als Verfolgung und der sichere Tod?

Am Beispiel Israels hätten sich die Jünger daran erinnern können, wie Gott seine Macht und Herrlichkeit gerade in ausweglosen Situationen offenbart. Vor den Israeliten das todbringende Wasser, hinter ihnen die sie verfolgenden und entweder den Tod oder die Sklaverei bringenden Ägypter.

Die Ägypter erleben ihren Ostermoment und ihre Auferstehung durch ein ebenso wunderbares wie auch geheimnisvolles Eingreifen Gottes: Wie der Engel am leeren Grab Jesu spricht hier Mose zu seinem Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird. […]. 14 Der HERR wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.

Die Israeliten haben sich nicht selbst aus der Hand ihrer Feinde befreien können. Das hat Gott durch den Durchzug durch das Schilfmeer bewirkt. Und auch die Jünger haben sich nicht selbst aus der Hand ihrer Feinde und Verfolger befreit. Das, was die Jünger frei gemacht hat, war Jesu Auferstehung von den Toten und sein endgültiger Sieg über den Tod. Sie blieben in der Welt zurück, in einer Welt, in der Menschen um ihres Glaubens Willen verfolgt wurden, in der das Leben nicht einfacher und unkomplizierter wurde, nur weil sie Christen geworden waren. Aber das, was sich verändert hatte, war, dass sie nun auf einmal alle Angst und Furcht vor dem Tod verloren hatten, weil sie wussten: Jesus ist da und er wird sie hier nicht im Stich lassen.

Liebe Gemeinde, diese Gewissheit und Osterfreude darf uns ergreifen und im besten Sinne infizieren. Gegenüber Ostern dürfen wir alle Abstandsregeln und Mundschutze fahren lassen. Das Ostervirus darf uns vollständig befallen und jede Zelle unseres Körpers und jeden Gedanken unserer Seele ergreifen. Wo Ostern in unserem Leben ist, da ist kein Platz mehr für Angst und Furcht.

Bis heute erinnern sich die Juden an ihren Ostermoment auf dem Grund des Schilfmeeres, wo sie ihre Geburt als Volk und Schicksalsgemeinschaft erlebten. Wir erleben diesen Ostermoment jedes Jahr von Neuem in der Grabeshöhle unseres Herrn Jesus Christus, der den letzten Feind, den Tod am Grund des Totenreiches besiegt hat.

Liebe Gemeinde, lasst euch von dieser Osterfreude finden und anstecken. Lasst uns gemeinsam als Gemeinde jubeln und triumphieren, weil wir einen so wunderbaren und großen Gott haben, der diesen Sieg für uns errungen hat, für dich, für mich und für uns alle. Amen